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hagebau und das Sentinel Haus Institut starten Initiative für wohngesundes Bauen

  • Label „Grünes Regal“ sorgt im Baustofffachhandel für Orientierung
  • Sentinel Haus Institut zertifiziert Baustoff- und Holzhändler der hagebau als „Partner für Gesünderes Bauen“
  • Klarer Nutzen für Lieferanten, Handel und Kunden

Soltau, 16. Mai 2019. Die hagebau ergänzt ihr Angebot bei der Nachfrage nach geprüft gesünderen Bauprodukten. Dazu startet die Kooperation gemeinsam mit dem Sentinel Haus Institut mit Sitz in Freiburg eine Offensive und führt das Label „Grünes Regal“ ein.

„Wir werden mit dieser Initiative die gesundheitliche Qualität in Gebäuden deutlich verbessern. Denn wir bieten neben einem eindeutigen Label unseren Gesellschaftern auch eine Qualifizierung zum wohngesundem Bauen an – und schaffen so ein Alleinstellungsmerkmal für den regionalen Baustofffachhandel“, erläutert Hartmut Goldboom die Gründe für die Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut. Der Geschäftsführer Fachhandel der hagebau ist überzeugt, damit dem wachsenden Bedarf von Kunden wie Bauunternehmen, Handwerker sowie öffentlichen und privaten Investoren nach gesundheitlich einwandfreien Produkten entsprechen zu können.

Das Konzept besteht dabei aus zwei Komponenten: einer Schulung des Fachpersonals und der jeweiligen Unternehmensleitung sowie der Einführung des Labels „Grünes Regal“ mit entsprechenden Produkten.

Das Sentinel Haus Institut bietet den Baustoff- und Holzfachhändlern der hagebau Schulungen und E-Learnings für das Verkaufspersonal an. Zudem gibt es Strategieseminare für die Unternehmensleitung sowie für den Einkauf rund um das sichere gesündere Bauen, Sanieren und Renovieren. Wurden diese Fortbildungen entsprechend durchlaufen, erhält der hagebau Gesellschafter nach einem Audit durch ein unabhängiges Prüfinstitut das Gütesiegel als „Partner für Gesünderes Bauen“ und die Listung als geprüfter Handelsstandort. Das Sentinel Haus Institut bietet zudem an, diese Zertifizierung regelmäßig zu überprüfen – und bei positiven Ergebnissen entsprechend zu verlängern.

Das „Grüne Regal“ wird Kunden wie Mitarbeitern den Überblick über baugesunde Produkte deutlich vereinfachen: Statt wie bislang unter mehr als 30 Baustoff-zertifikaten und deren sehr unterschiedliche Qualitäten unterscheiden zu müssen, reicht von nun an ein Blick: ist ein Produkt im „Grünen Regal“ zu finden, können sich Kunden darauf verlassen, dass dieses die gesundheitliche Qualität von Bauprodukten garantiert. Das „Grüne Regal“ umfasst dabei das komplette Sortiment an Bauprodukten, die für die Qualität der Innenraumluft relevant sind. Dies reicht von Farben und Lacke über Wand- und Bodenbeläge, bis hin zu Fenster, Türen und Dämmstoffen. „Den Kunden soll für jeden Bereich mindestens ein geprüft gesünderes Produkt zur Verfügung stehen. Diesem Ziel sind wir schon recht nahe“, betont Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts.

Auch für Hersteller geprüft emissionsarmer Bauprodukte ist die Initiative der hagebau attraktiv: „Für uns ist die Zusammenarbeit mit dem Sentinel Haus Institut und der Hagebau beim „Grünen Regal“ ein sehr guter Ansatz, um unser Angebot an sehr emissionsarmen Klebemörteln, Verfugungsprodukten und zahlreichen weiteren hochwertigen Baustoffen im Handel aufmerksamkeitsstark zu positionieren und zu präsentieren“, betont Andreas Wilbrand, Geschäftsführer des Wiesbadener Bauchemiespezialisten Sopro. Seit vielen Jahren entwickle das Unternehmen gesundheitlich optimierte Produkte und könne nun „durch die Kombination aus geprüft gesünderen Produkten und einer qualifizierten Beratung durch geschulte Mitarbeiter in den auditierten Niederlassungen“ sowohl Profi- als auch Privatkunden ein Optimum an Information sowie gesundheitlicher und rechtlicher Sicherheit bieten. „Wir wollen Hersteller von Markenprodukten motivieren, ihre Produkte durch das Sentinel Haus Institut bewerten und freigeben zu lassen. Ziel ist es, den Kunden einen möglichst umfassenden Mix aus unseren Eigenmarken und den Produkten von Markenherstellern anbieten zu können“, sagt Hartmut Goldboom, Geschäftsführer Fachhandel der hagebau.

Grundlage sind die wissenschaftlich fundierten und öffentlichen Prüfkriterien des Sentinel Haus Instituts, das auch die Eigenmarken der hagebau bewertet und für das „Grüne Regal“ freigibt. Wir prüfen nach geltenden Normen (DIN EN 16 000 ff.) und dem AgBB-Schema auf flüchtige organische Verbindungen sowie Formaldehyd. Wenn die vorgegebenen Anforderungen nicht eingehalten werden, werden die untersuchten Bauprodukte nicht im „Bauverzeichnis Gesündere Gebäude“ von Sentinel gelistet. Dadurch möchte Sentinel sicherstellen, dass Produkte im „Grünen Regal“ nur in sehr geringem Maß schädliche Stoffe an die Raumluft abgeben. So kann eine Grundlage für sicheres gesünderes Wohnen, Lernen und Arbeiten gelegt werden“, sagt Dipl.-Ing. Stefan Stegmaier, SGS Institut Fresenius GmbH, die in ihren Prüflaboren im Auftrag von Sentinel Haus Institut Bauprodukte untersucht.

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